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Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate - das Verhältnis muss stimmen



Grundsätzlich ist eine spezielle Kost im Alter nicht notwendig. Genauso wie in jungen Jahren liegt die Betonung auf einer ausgewogenen und regelmäßigen Ernährung. Denn die ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Stoffen muss gewährleistet sein. Dabei spielen natürlich auch individuelle Aspekte, zum Beispiel bestimmte Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Schluckstörungen nach Schlaganfall eine Rolle.

Eine ausgewogene Ernährung enthält:
  • 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate (Einfach-, Zweifach-, Mehrfachzucker und Polysaccharide, zum Beispiel Stärke und Ballaststoffe)
  • zehn bis 20 Prozent Eiweiß (Proteine)
  • <30 Prozent Fett
Wenn diese Empfehlungen umgesetzt werden, lassen sich bei einer Kalorienmenge von 1.700 bis 2.000 kcal Über- und Untergewicht sowie Mangelernährung verhindern. Nicht zu vergessen: Die Kost muss natürlich vitaminreich sein, viele komplexe Kohlenhydrate und die richtigen Fette enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht ab 64 Jahren einen Body Mass Index (BMI) von 24 bis 29 als normal an, was bei Jüngeren als Übergewicht gilt.

Bei körperlichen oder geistigen Einschränkungen sollten die Angehörigen oder andere Betreuer dafür sorgen, dass diese Empfehlungen zur Ernährung eingehalten werden.

Weiter ist zu beachten:
  • Das Essen muss schmecken: Welche Vorlieben gibt es? Gibt es Lieblingsgerichte?
  • Essen sollte Freude bereiten: Dazu beitragen können Essen in Gesellschaft und ein abwechslungsreicher Speiseplan.
  • Das Essen planen: Einkaufen und Kochen machen gemeinsam mehr Spaß.

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