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Husten: Ursachen und Risikofaktoren



Husten tritt bei einer Vielzahl verschiedener Krankheiten als Symptom auf. Um die genaue Ursache zu identifizieren, ist ein Arztbesuch ratsam, besonders wenn der Husten sehr stark ist oder bereits länger anhält.


Der einfache Erkältungshusten wird in über 80 Prozent der Fälle durch Viren hervorgerufen. Im Allgemeinen erfolgt keine Bestimmung des Erregers, da dies ist beim unkomplizierten Verlauf eines Infektes nicht nötig ist.

Die Frage, ob Viren oder Bakterien die Verursacher des Hustens sind, entscheidet darüber, welche Therapie am sinnvollsten ist. Die Gabe eines Antibiotikums ist nur bei bakteriellen Infekten nötig. Bei Husten, dessen Ursache eine Vireninfektion ist, sind Antibiotika dagegen unnütz und manchmal sogar schädlich.

Aus der Farbe des Auswurfs lässt sich keine Entscheidung ableiten, ob es sich um eine virale oder bakterielle Infektion handelt. Hilfreicher ist eine Blutuntersuchung, die oftmals bei älteren oder gefährdeten Patienten in der Arztpraxis durchgeführt wird.

Risikofaktoren

Besonders gefährdet an Husten zu erkranken sind Kinder und immungeschwächte Personen. Denn bei diesen können sich Erkältungsviren leicht einnisten und Husten auslösen. Weitere Ursachen für eine gesteigerte Anfälligkeit sind:
  • Stress und Überlastung – sie sind häufige Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem
  • Chronische Erkrankungen – besonders Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus sind häufig mit einer reduzierten Immunabwehr verbunden
  • Hohes Alter – mit dem Alter nimmt die Leistungskraft des Körpers ab, dazu gehört auch das Immunsystem
  • Rauchen – sowohl Raucher als auch Passivraucher sind besonders gefährdet, an Husten zu erkranken. Ursache ist die anhaltende Schädigung der Bronchien und der Lunge
Einige dieser Risikofaktoren sind unveränderlich, etwa das Lebensalter. Andere lassen sich dagegen beheben, indem die Ursache beseitigt wird, etwa durch einen konsequenten Rauchstopp.
Autoren und Quellen
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