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Neurodermitis (atopisches Ekzem): Vitalstoffe



Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt – gehört zu den Erkrankungen des atopischen Formenkreises, zu denen auch das allergische Asthma und der Heuschnupfen gehören. Bei der Ernährung spielen vor allem Nahrungsmittelallergien als auslösende Faktoren eine zentrale Rolle. Daher sollten entsprechende Lebensmittel gemieden werden. Deshalb wird Müttern geraten, Säuglinge mit familiärer Belastung mindestens sechs Monate lang zu stillen.

Neurodermitiker können von folgenden Vitalstoffen profitieren:

Gamma-Linolensäure:
Die Säure ist ein Vorläufer des Prostaglandin E1, einem Botenstoff, der antientzündliche Wirkung hat. Therapeutisch wird diese Fettsäure in Form von Nachtkerzen- oder Borretschöl eingesetzt.

Zink:
Auch bei Neurodermitis kann Zink eingesetzt werden, um die entzündlichen Veränderungen an der Haut zu verringern.

Probiotische Bakterien:
Eine gesunde Darmflora ist allgemein für ein intaktes Immunsystem wichtig. Probiotische Bakterien wie zum Beispiel bestimmte Lactobazillen, die auch in probiotischem Joghurt enthalten sind, fördern eine ausgeglichene Darmflora und können offensichtlich allergische Erkrankungen wie Neurodermitis positiv beeinflussen.

Bitte beachten Sie: Die Behandlung von Neurodermitis sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.

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