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Schulter-Arm-Schmerzen (Zervikobrachialgie)



Bei Schulter-Arm-Schmerzen (Zervikobrachialgie) werden die Wirbelnerven vom benachbarten Knochen oder der Bandscheibe gedrückt. Dann strahlen Schmerzen von der Halswirbelsäule bis in die Fingerspitzen aus. Ist die Schädigung schwerer, so können Gefühlsstörungen und eine Beeinträchtigung der Kraft oder Geschicklichkeit hinzukommen.

So entstehen Schulter-Arm-Schmerzen

Der Abstand zwischen den Wirbelkörpern nimmt im Laufe des Lebens ab und der Knochen hat die Tendenz, an den Grenzflächen Kalk anzulagern, um damit seine Oberfläche zu vergrößern. Im Allgemeinen ist diese Reaktion sinnvoll, da sie defekte Bandscheiben überbrückt und schmerzhafte Bewegungen mit der Zeit ausschaltet. Diese Selbstheilung hat jedoch einen gravierenden Nachteil: Die knöchernen Anbauten können auf die Halswirbelnerven drücken.

Da mit der Bandscheibenerniedrigung eine vermehrte Beweglichkeit zwischen den einzelnen Wirbelkörpern einhergehen kann, entsteht daraus eine weitere Schädigungsmöglichkeit. Den rechts und links der Wirbelsäule austretenden Nerven steht hier nur ein begrenzter Raum zur Verfügung. Verringert sich der Querschnitt des Austrittsloches, dann kann ein sehr unangenehmes und manchmal auch langwieriges Krankheitsbild entstehen.

Info
Die Zervikobrachialgie tritt nicht plötzlich auf, sondern schleichend. Sie sollten dennoch zügig einen Arzt aufsuchen so bald Sie ein pelziges Gefühl oder neu aufgetretene Taubheit der Haut bemerken. Es besteht dann der begründete Verdacht einer Nervenschädigung.

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