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Schuppenflechte (Psoriasis): Ursachen und Risikofaktoren



Schuppenflechte ist zum Teil erblich bedingt: So hat die Zwillingsforschung ergeben, dass das Risiko an Schuppenflechte zu erkranken für einen Zwilling bei 66 Prozent liegt, wenn der andere Geschwisterteil diese Krankheit bereits hat. Doch die Ursache liegt nicht nur in den Genen: Man geht von einem multifaktoriellen Geschehen mit erblicher Komponente aus.

Die Gene spielen vor allem bei den schweren Formen der Psoriasis mit frühem Krankheitsbeginn (vor dem 25. Lebensjahr) eine Rolle. Die meisten Menschen mit Schuppenflechte zählen zu dieser Gruppe. Die leichteren Formen treten meist später im Leben auf und sind zu einem geringeren Grad erblich bedingt. Um die Krankheit aufflammen zu lassen, kommen zur Erbanlage bestimmte Einflussfaktoren, von denen wahrscheinlich längst nicht alle bekannt sind. Folgende Faktoren gelten als Auslöser der Psoriasis:
  • Klima oder Arbeitsumgebung
  • mechanische Reize wie Druck, Reibung oder Verletzungen
  • allergene Stoffe
  • physische Belastungen
  • Stress und andere psychische Belastungen
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Medikamente, zum Beispiel Betablocker, Lithium, Chloroquin
  • Übergewicht
  • arachidonsäurereiche Ernährung
  • Infektionskrankheiten: Nach Infektionen mit Streptokokken, wie bei Mittelohrentzündung oder eitriger Angina, kommt es oft zu einem Schub. Auch andere Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze können zu Schüben führen.
  • Stoffwechselstörungen
  • hormonelle Veränderungen, zum Beispiel in der Pubertät, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren

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