|
Diabetes mellitus Typ 1 – Gestationsdiabetes
|
|
[...]Als Gestationsdiabetes (oder Schwangerschaftsdiabetes) bezeichnet man
eine Stoffwechselstörung der Kohlenhydrate, die erstmalig während
der Schwangerschaft auftritt oder erkannt wird. In Deutschland wird
diese Form des Diabetes mellitus bei etwa drei bis fünf Prozent der
Schwangeren beobachtet. Wird ein solcher Gestationsdiabetes
rechtzeitig erkannt und behandelt, kann das Risiko für Mutter und
Kind weitgehend minimiert werden. In 85 Prozent aller Fälle genügt
als Therapie bereits eine[...]  
|
|
Spezielle Diäten – Diabetes mellitus: Gewicht
|
|
[...]Das richtige Gewicht spielt für jeden Diabetiker eine wichtige Rolle.
Insbesondere gilt es, Übergewicht zu vermeiden, da dieses die
Insulinempfindlichkeit herabsetzt. Daher führt bei Menschen mit
Diabetes Typ 2 in den meisten Fällen schon eine Gewichtsreduktion zu
einer Verbesserung oder sogar zur Normalisierung der Blutzuckerwerte.
Berechnen lässt sich das normale, anzustrebende Gewicht eines
Menschen mithilfe des Body-Mass-Index (BMI = Körpergewicht in
Kilogramm / Körpergröße in m²).[...]  
|
|
Diabetes mellitus – Die konventionelle Insulintherapie (CT)
|
|
[...] der Regel unmittelbar vor dem Essen gespritzt
werden. Welches Mischungsverhältnis von schnellwirksamem Insulin und
Verzögerungsinsulin verwendet wird, muss für jeden Patienten
individuell festgelegt werden. Die konventionelle Insulintherapie
sollte bei Diabetes mellitus Typ 1 nur vorübergehend oder in
begründeten Ausnahmefällen eingesetzt werden, beispielsweise wenn
ein Patient nicht in der Lage ist, ein anspruchsvolleres Schema zu
verstehen und anzuwenden. Beim Diabetes Typ 2 dagegen wi[...]  
|
|
Diabetes mellitus – NPH-Verzögerungsinsuline
|
|
[...] nächtliche
Blutzuckermessungen vorgenommen werden. NPH-Insulin ist mit
Normalinsulin mischbar. Es gibt eine große Auswahl an fertigen
Mischungen, bei Bedarf kann aber auch selbst gemischt werden. Obwohl
ganz überwiegend Präparate mit 100 I.E./ml (U-100) für Patienten
mit Diabetes auf dem Markt sind, gibt es doch noch einige wenige mit
40 I.E./ml (U-40). Es sollte unbedingt auf die Konzentration des
verwendeten Präparates und die richtige Dosierung geachtet werden
(U-40 oder U-100). Mischu[...]  
|
|
Diabetes mellitus – Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2
|
|
[...]Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 unterschieden sich unter anderem
darin, in welchem Alter sie auftreten und wie groß der erbliche
Faktor ist. Diabetes Typ 1 tritt am häufigsten in jüngeren
Lebensjahren auf. Deshalb wurde diese Diabetes-Form früher auch als
jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet. Nicht selten beginnt
er mit plötzlich einsetzenden Beschwerden wie zum Beispiel
Bewusstseinsverlust. Diabetes Typ 1 beruht auf einem absoluten Mangel
an Insulin infolge zerstörter[...]  
|
|
Diabetes mellitus – Blutzucker richtig messen
|
|
[...]Wenn Sie unter Diabetes mellitus leiden und selbst Ihren Blutzucker
messen, sollten Sie einige Dinge beachten. Bitte berücksichtigen Sie
außerdem die Gebrauchsanleitung Ihres Blutzuckermessgeräts. Legen
Sie alle Utensilien, die Sie zum Blutzucker messen benötigen, bereit:
Blutzuckermessgerät, Teststreifen, Stechhilfe mit Lanzette, Tagebuch
und Kugelschreiber. Waschen Sie sich vor dem Blutzucker messen die
Hände mit warmem Wasser und Seife, trocknen Sie danach die Hände gut
ab.[...]  
|
|
Diabetes mellitus Typ 1 – Krankheiten oder Medikamente als Auslöser
|
|
[...]Diabetes mellitus kann auch im Zusammenhang mit bestimmten Krankheiten
auftreten. Dies sind beispielsweise Entzündungen der
Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) oder Stoffwechselerkrankungen wie
Mukoviszidose oder Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Auch im
Rahmen einiger hormoneller Erkrankungen kann Diabetes mellitus
auftreten. Genetische Krankheitsbilder wie das Down-, Klinefelter-
oder Turner-Syndrom sind ebenfalls gelegentlich mit Diabetes mellitus
vergesellschaftet. Bestimmte[...]  
|
|
Diabetes mellitus Typ 1 – Basistherapie: Ernährung und Bewegung
|
|
[...]Die Basistherapie in Form von Ernährungsoptimierung und Bewegung
spielt besonders bei Diabetes mellitus Typ 2, aber auch bei Diabetes
mellitus Typ 1 eine Rolle. Im Rahmen von Schulungen und Beratungen
werden die Betroffenen unterstützt, ihre Ernährung umzustellen und
mehr Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Die Basis für die
erfolgreiche Behandlung jeder Form von Diabetes mellitus ist eine
geeignete Ernährung. Dabei muss keinesfalls auf Genuss verzichtet
werden. Eine vollwertige Mischkost[...]  
|
|
Spezielle Diäten – Diabetes mellitus: Vitamine, Mineralstoffe und Co.
|
|
[...]Eine Folge von Diabetes mellitus ist oxidativer Stress. Der erhöhte
Blutzucker kann zu einem Mangel an Antioxidantien führen, der Körper
wird anfälliger für freie Radikale. Antioxidantien wie die Vitamine
A, C und E sowie einige sekundäre Pflanzenstoffe sind in der Lage,
freie Radikale zu neutralisieren. Sie beugen damit typischen
Folgeschäden von Diabetes vor, z.B. Durchblutungsstörungen der
Herzkranzgefäße, der Beine, der Augen etc. Antioxidantien finden
sich vor allem in frischem[...]  
|
|
Diabetes mellitus – Symptome und Komplikationen bei Kindern und Jugendlichen
|
|
[...]Erste Symptome von Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und
Jugendlichen sind typischerweise eine enorme Gewichtsabnahme, starker
Durst und verstärktes Wasserlassen. Dabei werden große Mengen klaren
Urins ausgeschieden, was manchmal zu Komplikationen wie nächtlichem
Einnässen führt. In nicht wenigen Fällen kann auch eine Ketoazidose
erstes Anzeichen für Diabetes sein. Die Diagnose wird wie bei
Erwachsenen gestellt, das heißt durch die Messung des Blutzuckers.
Sprechen die Werte für die[...]  
|