Sonnenschutz
Die Sonne tut uns gut. Sie regt unseren Stoffwechsel an und fördert die Bildung des lebenswichtigen Vitamin D, das für den Calciumaufbau und damit für die Stärkung der Knochen benötigt wird. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, Sonnenstrahlen machen aktiv und heben die Stimmung. Aber die Sonne hat auch ihre Schattenseiten. Setzen wir uns ihr übermäßig aus, können die UV-Strahlen der Haut aber mächtig zusetzen.

Eine maßvoll gebräunte Haut ist schön. Sie wirkt attraktiv und läßt uns erholter aussehen. Wenn die Haut in der Sonne langsam braun wird, dann ist das die natürlichste Sache der Welt. Denn die Bräune bietet gleichzeitig Schutz gegen die UVA- und UVB-Strahlen der Sonne.
UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und bräunen schnell. Im Übermaß genossen können sie Allergien und eine vorzeitige Hautalterung verursachen.
UVB-Strahlen dringen weniger tief ein und bräunen langsamer. Doch auch hier ist ein "Zuviel" nicht folgenlos. Schmerzhafte Sonnenbrände und langfristig mögliche schwere Hautschäden drohen.

Kinder sind besonders gefährdet. Kinderhaut ist viel dünner und sonnenempfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Die natürlichen Eigenschutzmechanismen der Haut, wie die Pigmentierung oder der Säureschutzmantel, sind noch nicht vollständig entwickelt. Dazu kommt noch, daß sich Kinder besonders häufig und lange im Freien aufhalten. Bis zum 18. Lebensjahr hat ein Mensch bereits durchschnittlich 50% seiner gesamten UV-Dosis abbekommen. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, daß jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken, erhöht. Deshalb ist ein umfassender Sonnenschutz unerläßlich.